
![MichaelWeingart_]init[_GestaltungBüroFensterfront_Intro.jpg](https://static.wixstatic.com/media/6f8851_da9c879e12094653bc737a1f48e6a8f5~mv2.jpg/v1/fill/w_980,h_441,al_c,q_85,usm_0.66_1.00_0.01,enc_avif,quality_auto/6f8851_da9c879e12094653bc737a1f48e6a8f5~mv2.jpg)
Digital Disguise
Fenstergestaltung für ein Bürogebäude
Für die Glasfront eines Bürogebäudes entstand eine Fenstergestaltung im Tape Art Stil. Ein technisches Muster übernimmt die Sichtschutz Funktion und spiegelt zugleich das digitale Tätigkeitsfeld des Unternehmens wider.
Ein Geflecht aus Formen
]init[ entwickelt digitale Lösungen für seine Kunden, entsprechend sollte auch die Gestaltung selbst technisch anmuten. Über die Fensterflächen zog sich ein Netz aus miteinander interagierenden geometrischen Formen. Durch die wiederholte Linienführung innerhalb jeder Form entstand ein dichtes Zusammenspiel, das streckenweise organisch wirkte.
Variierende Abstände zwischen den Linien verliehen den Formen zusätzlich Dynamik.
Durchbrochen wurde dieses Liniennetz von einzelnen, farbig gestalteten Freiformen, die dem sonst dichten Geflecht eine verspielte Note gaben. In diesen Formen fanden sich die CI tFarben von ]init[ wieder, ein sattes Orange und ein schlichtes Grau, die als ruhige Farbflächen inmitten der technischen Linienstruktur hervortraten.
So entstand eine visuelle Sprache, die das digitale Tätigkeitsfeld des Unternehmens über die technische Anmutung der Formen aufgriff, während die Farben der Freiformen die Corporate Identity sichtbar machten.


Kunst mit Funktion
Neben der ästhetischen Wirkung erfüllte die Gestaltung eine wichtige funktionale Aufgabe. Da Mitarbeitende teilweise mit sensiblen Daten arbeiten, musste die Glasfassade vor Einblicken von der Straßenseite schützen, ohne dabei das Tageslicht zu blockieren.
Die Lösung lag im wiederkehrenden Muster selbst. Durch die regelmäßige Wiederholung der Formen mit wiederkehrenden Lücken wird es für Blicke und Kameras deutlich erschwert, exakt auf einzelne Bildschirme im Hintergrund zu fokussieren. Das Muster wirkt so als eine Art visueller Störfaktor, der ungewollte Aufnahmen erschwert, ohne den Blick ins Gebäude vollständig zu verwehren.
Architektur, Marke und Funktion im Einklang
Das Ergebnis ist eine Fenstergestaltung, die weit mehr leistet als reine Dekoration. Sie macht die Marke ]init[ auf der Fassade sichtbar, schafft Privatsphäre im Bürobereich und lässt gleichzeitig ausreichend Tageslicht in die Räume. Ästhetik, Funktion und Unternehmensidentität verschmelzen so zu einem stimmigen Gesamtkonzept.
Projektinformationen
Kunde
]init[
Projekt
Digital Disguise
Stil
Tape Art
Format
Fenstergestaltung für ein Bürogebäude
Aufgabenbereiche
Konzept, Art Direction, Projektmanagement, künstlerische Umsetzung
Künstlerische Beteiligung bei der Umsetzung
Claas Selck
Fotocredits
Lamia Michna





